VPN, Antivirus & Datenschutz in der Schweiz – unabhängig getestet (2026)
Antivirus & Malware-Schutz
Die besten VPN-Angebote – klar erklärt.
Gender Empowerment
Ein Leitfaden für persönliche digitale Sicherheit und Online-Sicherheit (2026)
In einer zunehmend digitalen Welt ist es wichtiger denn je, sich selbst und die eigene Familie im Internet zu schützen. Es gibt viele Möglichkeiten, die eigene Online-Sicherheit zu verbessern – und oft reichen schon ein paar einfache Massnahmen, um das Risiko deutlich zu senken.
Da viele Themen rund um digitale Sicherheit technisch wirken, sind Bedrohungen nicht immer leicht zu erkennen oder zu verstehen. Die Auswirkungen sind jedoch real: Angriffe und Betrugsversuche passieren täglich – und oft ganz unauffällig, z. B. über E-Mails, SMS, Messenger oder soziale Netzwerke.
Obwohl digitale Risiken weit verbreitet sind, werden sie im Alltag häufig unterschätzt. Genau deshalb lohnt es sich, die wichtigsten Schutzmassnahmen zu kennen – und gezielt Tools zu nutzen, die Ihnen dabei helfen.
Web-Sicherheitstools
Eine einfache Möglichkeit, sich vor schädlichen Websites und Online-Bedrohungen zu schützen, ist die Nutzung von Web-Sicherheitstools (z. B. Antivirus- oder Sicherheitslösungen). Sie können dabei helfen, gefährliche Downloads zu erkennen, Phishing-Seiten zu blockieren und Ihr Gerät vor Malware zu schützen.
Bekannte Beispiele sind:
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Norton
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Kaspersky
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McAfee
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Bitdefender
Wichtig: Solche Programme ersetzen nicht gesunden Menschenverstand – sie sind aber eine sehr wirksame zusätzliche Schutzschicht, besonders im Alltag.
Identitätsüberwachungsdienste
Identitätsdiebstahl gehört zu den belastendsten Risiken im digitalen Alltag – sowohl emotional als auch finanziell. Deshalb kann ein Identitätsüberwachungsdienst sinnvoll sein, insbesondere wenn Sie häufig online einkaufen, Bankgeschäfte erledigen oder viele Konten verwalten.
Kein Dienst kann Identitätsdiebstahl zu 100 % verhindern. Viele Anbieter können jedoch Hinweise erkennen, die auf einen Missbrauch hindeuten könnten – zum Beispiel durch Monitoring von:
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geleakten Zugangsdaten (z. B. im Dark Web)
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ungewöhnlichen Aktivitäten bei Bank- oder Kreditkartenkonten
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potenziell verdächtigen Konto- oder Vertragsabschlüssen
Je nach Anbieter sind zudem Supportleistungen enthalten (z. B. Hilfe bei der Wiederherstellung der Identität) und teilweise auch Versicherungsleistungen bei finanziellen Schäden.
Passwortmanager
Passwortmanager ermöglichen Ihnen, Passwörter und andere Anmeldedaten sicher zu speichern und zu verwalten – geschützt durch ein einziges Master-Passwort (oder alternativ mit Biometrie wie Face ID / Fingerabdruck).
Viele Browser und Betriebssysteme bringen bereits einen integrierten Passwortmanager mit. Diese sind praktisch, aber nicht immer so stark wie spezialisierte Passwortmanager. Der Vorteil integrierter Lösungen liegt in der guten Bedienbarkeit und Integration – oft fehlen jedoch erweiterte Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen, die eigenständige Anbieter bieten.
Ein Beispiel: Der Passwortmanager in Microsoft Edge bietet keine durchgängige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) für gespeicherte Daten.
Mindestanforderungen
Ein empfehlenswerter Passwortmanager sollte mindestens folgende Kriterien erfüllen:
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Starke, moderne Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) nach aktuellen Standards
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Transparente Dokumentation zu Verschlüsselung und Sicherheitskonzept
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Unabhängiges, öffentliches Security-Audit durch eine seriöse Drittpartei
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Nicht notwendige Telemetrie muss optional sein
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Es dürfen nur so viele personenbezogene Daten erfasst werden, wie für Abrechnung und Betrieb wirklich nötig sind
Best-Case (Idealfall)
Diese Kriterien beschreiben, wie ein «perfekter» Passwortmanager idealerweise aussehen würde. Nicht alle Empfehlungen erfüllen jeden Punkt – aber Lösungen, die näher daran sind, schneiden in der Bewertung besser ab.
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Telemetrie ist optional (standardmässig deaktiviert) oder wird gar nicht erhoben
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Die Software ist Open Source und kann – wenn sinnvoll – selbst gehostet werden
Lokaler Speicher
Mit lokalen Speicherlösungen können Sie Ihre Passwortdatenbank verschlüsselt direkt auf Ihrem Gerät verwalten – ohne dass Ihre Daten zwingend in einer Cloud gespeichert werden müssen.
Was ist ein VPN – und warum sollte mich das interessieren?
Online-Datenschutz und digitale Sicherheit werden immer wichtiger. In einer Umfrage eines Cybersicherheitsunternehmens aus dem Jahr 2023 gaben über 65 % der Nutzer an, dass sie sich Sorgen um ihre Privatsphäre machen – aber nicht genau wissen, wie sie sich effektiv schützen können.
Ob Online-Banking, öffentliches WLAN oder Werbetreibende, die Ihr Verhalten im Internet verfolgen, um Ihnen Produkte anzubieten: Die Risiken unterscheiden sich in ihrer Schwere, sind aber real.
Allein durch die «unmaskierte» Nutzung des Internets werden über Ihre Verbindung standardmässig gewisse Daten sichtbar. Diese können genutzt werden, um Nutzer zu identifizieren oder ungefähr zu lokalisieren – und Aktivitäten nachzuverfolgen, sowohl zu legalen als auch zu illegalen Zwecken.
In vielen Fällen ist das Risiko eher gering. Trotzdem kann es grundsätzlich jede Person treffen – etwa durch Cyberkriminelle, Hacker oder Sicherheitslücken. Und selbst wenn nichts direkt passiert, bleibt oft dieses unangenehme Gefühl, online «beobachtet» zu werden.
Ein VPN (Virtual Private Network) hilft Ihnen dabei, Ihre Identität besser zu schützen und Ihre Online-Aktivitäten privater zu halten. Stellen Sie es sich wie eine Art Unsichtbarkeitsmantel für Ihre Internetverbindung vor.
VPN steht für …
VPN steht für Virtual Private Network. Vereinfacht gesagt: Es ist eine geschützte Verbindung, die zwischen Ihrem Gerät und dem Internet eine sichere «Zwischenschicht» bildet.
Man kann den Begriff in drei Teile zerlegen:
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Virtual (virtuell) = Es funktioniert digital/online.
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Private (privat) = Es schützt Ihre Daten und erschwert das Nachverfolgen Ihrer Aktivitäten.
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Network (Netzwerk) = Es verbindet Sie über einen sicheren Weg mit dem Internet.
